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Donnerstag, 16. Juli 2009

Grassauer online

Eine gute Nachricht, entdeckt und verbreitet von Archivalia: An der Fachhochschule Burgenland werden Bücher und Artikel zur Bibliotheksgeschichte digitalisiert; darunter befindet sich auch das wichtige Nachschlagewerk für Periodika an Bibliotheken zur Zeit der Habsburgermonarchie:

Grassauer, Ferdinand (Hg.): Generalkatalog der laufenden periodischen Druckschriften an den österreichischen Universitäts- und Studienbibliotheken, den Bibliotheken der Technischen Hochschulen, der Hochschule für Bodencultur, des Gymnasiums in Zara, des Gymnasialmuseums in Troppau und der Handels- und Nautischen Akademie in Triest. Wien: Herder, 1898.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ein Compagnon von Joseph Jüttner, 1824

Meine Archivbesuche fördern immer wieder Informationspartikel zu den Adressbüros zu Tage; letzte Woche lernte ich, dass das 1819 in Wien installierte Anfrage- und Auskunftscomptoir der Compagnons Steinau und Jüttner (vgl. hier) primär auf Initiative Karl Freiherr von Steinaus (herzogl. Sachsen Koburgischer Kammerjunker, Regierungsrath und Postdirektor) gegründet wurde. Steinau wurde dann, da Ausländer, abgeschoben und Jüttner übernahm das Comptoir. 1824 stand letzterer unter Verdacht der Wucherei und des Betrugs, weswegen polizeiliche Ermittlungen aufgenommen wurden; im entsprechenden Verhör charakterisiert sich Jüttner folgendermaßen: Ich heiße Joseph Jüttner bin 33 Jahr alt von Schleibitz in Preußisch-Schlesien kath. Verh. Auskünftskomptoir-Innhaber, und wohne Nro 162 in der Stadt; auch sein Compagnon wird verhört: Ich heiße Joseph Bischof bin 32 J alt von Ollmütz in Mähren geb kath verh Compagnon des Auskunftskomptoirs-Innhabers Jüttner und wohne in der Stadt, Glockengasse Nro 318.

Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Bestand Polizeihofstelle, Akt 1819/H92 Karl Frhr von Steinau: Polizeioberdirektion Wien an Polizeihofstelle, 27.2.1819

Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Bestand Polizeihofstelle, Akt 1824/H3 "Betrügereien an Friedr. Egon Landgraf v Fürstenberg": Vernehmungsprotokoll Joseph Jüttner, 10.11.1824; Vernehmungsprotokoll Compagnon Joseph Bischof, 9.11.1824

Dienstag, 14. Juli 2009

Hausnummern in Nepal 3 - Patan

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Montag, 13. Juli 2009

Napoleon-Ausstellung auf der Schallaburg

Eigentlich ließ der Titel der Napoleon-Ausstellung auf der Schallaburg Napoleon. Feldherr, Kaiser und Genie schon das Schlimmste befürchten, die Erwartungen wurden dann aber noch unterboten. Die Ausstellungskonzeption entstammt geschätzermaßen den 1950er Jahren, streng chronologisch reihen sich Schlachtendarstellungen und Waffen aneinander, aufgelockert durch eine Prise Code Civil und ein bisschen Empire-Stil. Katastrophaler geht's wohl nimmer, und peinlich für das Kunsthistorische Museum, dass es an diesem Machwerk beteiligt ist.

Samstag, 11. Juli 2009

Programm der Todsündentagung

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Gründung des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit findet 14.-16 Oktober 2009 in Wien eine Tagung zum Thema Die sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit statt, deren vorläufiges Programm schon im Netz ist.

Freitag, 10. Juli 2009

Hausnummern in Nepal 2 - Kathmandu, Thamel

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Donnerstag, 9. Juli 2009

Streitgespräch Georges Didi-Huberman - Carlo Ginzburg

In der Berliner Akademie der Künste fand vor zwei Tagen ein Streitgespräch zwischen Georges Didi-Huberman und Carlo Ginzburg unter dem Titel Actors of History statt; die taz war dabei und berichtet darüber.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Förderungspreis der Stadt Wien

Wurde gestern vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien öffentlich gemacht: Die TrägerInnen des Förderungspreises der Stadt Wien 2009; freut mich selbstredend sehr.

Claudia Andrea Spring als Standard-Geistesblitz

Für ihre Arbeit über Zwangssterilisationen in Wien 1940-1945 hat sie den Michael-Mitterauerpreis zugesprochen bekommen, heute ist sie Geistesblitz im Standard: Claudia Andrea Spring, deren Homepage unter https://www.claudia-spring.at/ erreichbar ist.

PS: Ein kleiner Lesetipp von Ihrer Homepage: Statt eines Curriculums... ein akademisches Würfelspiel

Dienstag, 7. Juli 2009

Plan von Prag 1856 erschienen

Eine sehr brauchbare Reproduktion eines Plans von Prag aus dem Jahr 1856 ist letztes Jahr in Buchform erschienen; die Abbildungen sind sehr detailreich und in ausreichender Qualität abgedruckt, samt den 1805 zuletzt geänderten (und zum Großteil bis heute gültigen) Konskriptionsnummern.

Laštovkovi, Barbora und Marek (Hg.): Plán Prahy a Vyšehradu na základě mapování stabilního katastru (1856) [Plan von Prag und Vyšehrad auf Grundlage der Mappierung des stabilen Katasters (1856)]. (=Documenta Pragensia Monographia; 23). Prag: Scriptorium, 2008. ISBN 978-80-86197-92-0, 545 CZK

Hier zwei Orte des Prager Fragamts:

Prag_Pruscha_1856
Nr. 449: Hier befand sich bis 1793 die Druckerei und das Fragamt der Familie Pruscha.

Prag_Schoenfeldhaus_1856
Nr. 184: Das Schönfeldhaus

Montag, 6. Juli 2009

Wien, Kohlmarkt 133

Wie notwendig Reproduktionen (nicht nur) von topographischen Ansichten in hoher Auflösung sind, zeigt sich einmal mehr an folgendem Beispiel:
2007 fand in der Hermesvilla eine Ausstellung über Die Wien-Bilder des Verlags Artaria statt; die im Katalog reproduzierte Ansicht des Kohlmarkts läßt nicht erkennen, das der Kupferstecher zumindest im Falle eines Hauses nicht darauf vergaß, dessen Hausnummer zu stechen:
Wien_Kohlmarkt_1786_CarlSchuetz-Artaria_WienmuseumKatS69

Erst im Katalog der gerade im Wienmuseum laufenden und sehr empfehlenswerten Ausstellung über den Kupferstecher und -verleger Hieronymus Löschenkohl ist ein Detail von besagtem Stich abgedruckt, das Hausnummernmäßig nichts zu wünschen übrig läßt:
Wien_Kohlmarkt-Detail-Artaria-Geschaeft_1786_CarlSchuetz-Artaria_WienmuseumKatLoeschenkohlS65

Wien Museum (Hg.): Schöne Aussichten. Die berühmten Wien-Bilder des Verlags Artaria. Wien: Brandstätter, 2007, S.69.

Sommer, Monika (Hg.): Hieronymus Löschenkohl. Sensationen aus dem alten Wien. Wien: Brandstätter, 2009, S.65.

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