Requiem auf den Overhead-Projektor
Das finde ich aber nett: In Kopenhagen findet am 1.10. ein Festival zu Ehren des Overhead-Projektors statt, einem angeblich schon vergessenen Medium, das allerdings bei Präsentationen gerade von HistorikerInnen immer noch zum Einsatz kommt. Mit von der Partie sind auch zwei Österreicher: Austrian performance artists Oliver Hangl and Johannes Grenzfurthner, frontman of artist group 'monochrom' team up for a short pop-performance paying tribute to a dying media. Each of them well equipped with an overhead machine, they sing the praises to an apparatus standing for knowledge and harmony, visualizing its possible uses and abuses in the past and the future - a crispy pop song depicting the magic and loss, mixing nostalgia, individual memories and - last but not least - hope, a somewhat ambiguous farewell to the overhead!
Alle Infos unter https://www.overheads.org/ [via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]
Alle Infos unter https://www.overheads.org/ [via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]
adresscomptoir -
Veranstaltungen - Do, 29. Sep. 2005, 23:16










Lange, sehr lange hat es gedauert von der Abgabe des Manuskripts bis zum Erscheinen, nun ist sie aber endlich lieferbar: Eine von Michael Hochedlinger und mir herausgegebene Edition der Politischen Anmerkungen des Hofkriegsrates zur sozialen Lage in den Ländern der Habsburgermonarchie 1770-1771. Faszinierende Texte sind es, von den Militärs verfasst, während sie durch die Dörfer und Städte der Monarchie zogen, um eine Seelenkonskription, also eine Volkszählung zur Vorbereitung eines neuen Rekrutierungssystems durchzuführen. Diese Dokumente können als ein wichtiger Ausgangspunkt der josephinischen Reformen betrachtet werden und zeugen von einer (schwarzen) Utopie, die ich militärischen Wohlfahrtsstaat nenne (vgl. dazu meinen Beitrag in dem