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Dienstag, 17. Juni 2008

Rezension der "Politischen Anmerkungen"

Martin Scheutz hat für Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich. Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, Ausgabe 21.2006 (erst jetzt erschienen), S. 253-255 eine Rezension unserer Quellenedition verfasst; richtig stellen möchte ich daran nur, dass bei den habsburgischen Seelenkonskriptionen nicht erst 1770, sondern schon 1753/54 die Frauen erfasst wurden. Scheutz' Resümee ist freundlich:
Diese offenbar schon 2001 (!) fertiggestellte und erst 2005 in Druck gebrachte Edition ist in ihrer editorischen Sorgfalt (etwa mit der benutzerfreundlichen Rubrizierung der Inhalte am jeweiligen Seitenrand) und aufgrund der grundlegenden, die Bedeutung der "politischen Anmerkungen" in eine europäische Entwicklung stellenden Einleitung mustergültig. Die in Editionsform zugänglich gemachte Quelle erlaubt interessante Einblicke in das Leben der Untertanen vor Ort, verzeichnet aber auch "die Stimme des kleinen Mannes". Die ausführlichen Register erlauben schnellen Zugriff zu einzelnen Sachgebieten bzw. Personen und Orten.

Hochedlinger, Michael/Tantner, Anton (Hrsg.): "... der größte Teil der Untertanen lebt elend und mühselig". Die Berichte des Hofkriegsrates zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Habsburgermonarchie 1770-1771. (=Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs; Sonderband Nr.8). Innsbruck/Wien/Bozen: Studienverlag, 2005. LXXVI+184 S. ISBN 3-7065-4154-8 [mehr Infos]

Einführung der wechselseitigen Hausnummerierung in Regensberg/Schweiz

Der Zürcher Unterländer berichtet, dass nun auch im Städtchen Regensberg (Kanton Zürich) moderne Hausnummern-Zeiten anbrechen:

Im ganzen Kanton Zürich folgt die Adressierung einem einheitlichen System: Auf der einen Strassenseite die geraden Nummern, auf der anderen die ungeraden, und dies fortlaufend auf- beziehungsweise absteigend.
Nur in Regensberg sieht das ein bisschen anders aus. Dort folgt die Hausnummerierung keiner Logik, denn hier ist die Gebäudeversicherungsnummer gleichbedeutend mit der Hausnummer. Das hat zur Folge, dass Auswärtige kaum eine Chance haben, eine Adresse auf Anhieb zu finden.
(...)
Dieser Zustand hat am 1. Januar 2010 ein Ende. Dann tritt die neue Gebäudeadressierung in Kraft, die der Gemeinderat in mehr als einjähriger Arbeit vorbereitet hat. Sie bringt umfassende Änderungen: Bloss eine einzige Adresse wird nach dem Stichdatum noch gleich lauten wie zuvor. Bei allen anderen ändert mindestens die Hausnummer, oft sogar auch die Strassenbezeichnung.
«Es ist Zeit, dass wir auf eine vernünftige Nummerierung umstellen, damit sich jeder, egal ob Einheimischer oder Besucher, schnell zurechtfinden kann», erklärt Gemeindepräsident Fritz Kilchenmann.

Montag, 16. Juni 2008

France Culture zu Fernand Braudel

Die Sendung La fabrique de l'histoire von France Culture brachte letzte Woche vom 9.6.-12.6.2008 vier Sendungen zu Fernand Braudel; noch sind die Links zum jeweiligen Real Audio Stream im Netz: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4; Download der MP3s ist über itunes möglich.

Sonntag, 15. Juni 2008

Homepage von Peter von Moos

Nicht extrem üppig bestückt, aber immerhin Kurz-Lebenslauf und Bibliographie: Die Homepage von Peter von Moos.

Samstag, 14. Juni 2008

Wiener Zeitung zum Märkischen Museum

Das Wiener Zeitung-Extra porträtiert heute das Märkische Museum in Berlin.

Freitag, 13. Juni 2008

Sam Webb: Reflexionen über den Sozialismus

Liest man auch nicht alle Tage: Reflexionen über den Sozialismus von Sam Webb, dem Vorsitzenden der Communist Party USA. Den englischen Original-Text gibt's hier.

Donnerstag, 12. Juni 2008

3Sat zu William Gibson

Kommt heute abend übrigens auf 3Sat: Eine Sendung über William Gibson - Quellcode des Lebens (12.6.2008, 21.00-22.00).

Adressbücher in Dresden

Ich habe die Bibliographie zu den Adressbüchern um folgenden Artikel ergänzt:

Hoppe, Gisela: Die Dresdner Adressbücher - eine orts- und sozialgeschichtliche Quelle für die Stadtgeschichte, in: Dresdner Geschichtsbuch, 5.1999, S. 253–279.

Übrigens gibt es an der SLUB Dresden ein Projekt zur Digitalisierung der Dresdner Adressbücher. Bereits online ist das erste Dresdner Adressbuch von 1702.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Henry Petroski zum Zahnstocher

Der Spiegel brachte letzte Woche (Ausgabe 23/2008, der Artikel ist noch nicht nunmehr frei zugänglich) einen Hinweis auf ein Buch zur Geschichte des Zahnstochers; bereits letzten Oktober erschien dazu ein Artikel in Slate und nun ein Beitrag in der NZZ am Sonntag.

Petroski, Henry: The Toothpick. New York: Alfred A. Knopf, 2007. (Eine Taschenbuchausgabe ist für November 2008 angekündigt).

Dienstag, 10. Juni 2008

Berlin Bromley

Klingt ja durchaus interessant: Ein Punk-Roman, rezensiert in der Jungle World:

Marshall, Bertie: Berlin Bromley. Mainz: Ventil, 2008.

Montag, 9. Juni 2008

Goldene Hausnummer: Berlin, Karl-Marx-Allee 106

Berlin_KarlMarxAllee106

Hier eines der Fundstücke meines Berlin-Aufenthalts: Eine Goldene Hausnummer in der Karl-Marx-Allee 106; auch in der Greifswalderstraße lassen sich einige finden.

Sonntag, 8. Juni 2008

Dracula-Ausstellung in Schloss Ambras

Am 18.6. beginnt in Schloss Ambras die Ausstellung Dracula. Wojwode und Vampir.

Der KHM-Newsletter beschreibt diese folgendermaßen:
Diese erstmalige Ausstellung zum Thema Dracula beginnt bei dem im 15. Jahrhundert die Walachei regierenden Fürsten Vlad III. Dracula. Das älteste von ihm erhaltene Porträtgemälde befindet sich seit über 400 Jahren im Schloss Ambras. Dracula war ein grausamer, aber auch gerechter Herrscher und ein gerissener Türkenheld. Aufgrund westlicher politischer Propaganda wurde er zum Archetypus des Bösen aus dem Osten, ein Mythos, der sich in veränderter Form bis heute gehalten hat. Die Kämpfe zwischen Christen und Osmanen bis zu den großen Türkenkriegen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts werden anhand von bedeutenden Porträts und seltenen Waffen veranschaulicht. Mit der zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Gebieten der österreichischen Militärgrenze zum Osmanischen Reich auftauchenden Vampirhysterie und ihrem Niederschlag in der westlichen wissenschaftlichen Welt gibt die Ausstellung Einblick in das Wesen kollektiver Ängste. Zusammengefügt hat diese beiden historischen Fakten erst Bram Stoker vor etwas mehr als 100 Jahren in seinem berühmten Roman. Die Ausstellung schließt mit den zahlreichen Verfilmungen des Themas, welche unser heutiges Bild von Dracula maßgeblich prägen.

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