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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Habsburg Digital 1/2010 - Schembor, Meinungsbeeinflussung durch Zensur und Druckförderung

Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts gibt eine neue Publikationsreihe mit dem Titel Habsburg Digital heraus; als erster Band ist nun eine Dokumentation Friedrich Wilhelm Schembors über Zensur und Medienpolitik von 1790 bis 1814 auf Phaidra einseh- und downloadbar. Schade nur, dass der Autor nicht Chistian Aspalters und meinen Artikel über Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften berücksichtigt hat, denn dessen Inhalt hätte gut dazu gepasst:

Schembor, Friedrich Wilhelm: Meinungsbeeinflussung durch Zensur und Druckförderung in der Napoleonischen Zeit. Eine Dokumentation auf Grund der Akten der Obersten Polizei- und Zensurhofstelle (= Habsburg Digital. Elektronische Publikationsreihe der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, Bd. 1) Wien 2010, in: Phaidra der Universität Wien, URL: https://phaidra.univie.ac.at/o:62678

Aspalter, Christian/Tantner, Anton: Ironieverlust und verleugnete Rezeption: Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften, in: Aspalter, Christian/Müller-Funk, Wolfgang/Saurer, Edith/Schmidt-Dengler, Wendelin/Tantner, Anton (Hg.): Paradoxien der Romantik. Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in Wien im frühen 19. Jahrhundert. Wien: Wiener Universitätsverlag, 2006, S. 47-120. (PDF)

Dienstag, 30. November 2010

Hölle der Lebenden - Ausstellung zur Bastille in Paris

Die Pariser Bibliothèque de l'Arsenal zeigt noch bis 11.2.2011 die Ausstellung La Bastille ou « l’enfer des vivants », was für den Standard Anlass für eine kleine Ansichtssache ist.

Montag, 29. November 2010

Arte: Caravaggio und der Tod

In der Nacht auf den 6.12.2010 (1:00-1:30, Wiederholung am 11.12.2010, 14:00-14:30) sendet Arte die Dokumentation "Caravaggio und der Tod":
Er war notorisch jähzornig, ein Raufbold und ein Mörder - und er war einer der revolutionärsten Maler der Kunstgeschichte: Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610). Als Caravaggio 38 Jahre alt war, da malte er seinen eigenen Tod: ein Selbstporträt als geköpfter Goliath. Damals war er wegen Totschlags selbst zum Tode verurteilt, auf der Flucht vor der päpstlichen Polizei. Gut 400 Jahre danach sind es Wissenschaftler von italienischen Universitäten, die immer noch hinter ihm her sind, da sie dem bis heute noch nicht geklärten Geheimnis um seinen Tod auf die Spur kommen wollen. Die Dokumentation wirft einen Blick auf Caravaggios Spätwerk und dessen letzte dunkle Lebensphase.

Sonntag, 28. November 2010

Neue Dauerausstellung im Taborer Hussitenmuseum

Laut Radio Prag hat das Hussitenmuseum in Tabor seine Dauerausstellung erneuert. (vgl.)

Samstag, 27. November 2010

Kritische Literaturtage 2010 in Wien

Sehr schön, 17./18.12.2010 veranstaltet der ÖGB die Kritischen Literaturtage (KriLit), eine alternative Buchmesse abseits des kommerziellen Mainstreams mit mehr als 60 Ausstellern.

Ort: Johann Böhm Platz 1, 1020 Wien (U2 Donaumarina)
Zeit: 17./18.12.2010, 10-21h

Freitag, 26. November 2010

Perchtoldsdorf 378

Perchtoldsdorf_0378_Sonnbergstr15

Perchtoldsdorf, Sonnbergstraße 15

Donnerstag, 25. November 2010

UMP-Vortrag "Vor Google", 29.11. und 16.12.2010

In den nächsten Wochen halte ich wieder an zwei Wiener Volkshochschulen folgenden University Meets Public-Vortrag:

Titel: Vor Google. Suchen und Finden im analogen Zeitalter

Abstract: Kaum zu glauben, aber es gab eine Zeit vor Google, eine Zeit der Karteikarten, Enzyklopädien, Adress- und Telefonbücher. Es gab „Menschmedien“, die als Suchmaschinen betrachtet werden können, wie Diener, „Zubringerinnen“ und Hausmeister, und es gab Auskunftscomptoire und Zeitungsausschnittsdienste. Der Vortrag möchte einige dieser Einrichtungen in Erinnerung rufen.

Eintritt: 5 Euro

Zeit: Mo 29.11.2010, 19:00-20:30 Uhr ABGESAGT!
Ort: VHS Floridsdorf, 1210 Wien, Angererstraße 14

Wiederholung:
Zeit: Do 16.12.2010, 19:00-20:30 Uhr
Ort: VHS Urania, 1010 Wien, Uraniastraße 1

Mittwoch, 24. November 2010

Rezension von "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen"

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Historische Forschung (37.2010/3, S. 555-557, doi: 10.3790/zhf.37.3.463) bespricht Stefan Brakensiek mein Buch Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen. Sein Fazit lautet:
Die bisweilen überbordende Metaphorik ist nicht nach dem Geschmack des Rezensenten, der eine etwas nüchternere Sprache bevorzugt hätte. Jenseits dieses Geschmacksurteils bleibt jedoch festzuhalten, dass Anton Tantner mit "Ordnung der Häuser" eine lesenswerte Studie über einen wichtigen Untersuchungsgegenstand vorgelegt hat. Wer an der Genese des modernen Staates oder an der Dialektik der Aufklärung interessiert ist, sollte zu dem Werk greifen.

Dienstag, 23. November 2010

Querelen um französisches Geschichtsmuseum

Ein Maison de l'histoire de France soll in Paris gegründet werden; die kontroverse Debatte darum zeichnet heute die NZZ nach.

Montag, 22. November 2010

CFP Botengänge

Einen spannenden Call for Papers für einen Anfang Juli 2011 in Bochum stattfindenden Workshop hat H-SOZ-U-KULT ausgeschickt; aus dem Ankündigungstext:

Das Ziel des geplanten Workshops Passing the Word – Botengänge ist es, die informelle Nachrichten- und Wissenszirkulation von der Frühen Neuzeit bis ins ausgehende 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Differenzen zu untersuchen. (...)
Folgende Aspekte können dabei in den Mittelpunkt gestellt werden:
- Wie wurden Botschaften, Wissen und Gerüchte übermittelt? (...)
- Wann und wie wurden Frauen zu Botinnen/”Go-betweens”? Haben Überbringer von Nachrichten besondere, geschlechtsspezifische Verhaltensweisen an den Tag gelegt?
- Lässt sich geschlechtsspezifisches Wissen nachweisen, dass entweder einen männlichen oder weiblichen Boten erforderte? Wie wurden z. B. Liebesbeteuerungen und andere Äußerungen, die zur Verortung innerhalb eines Beziehungsnetzes beitrugen, übermittelt? Musste der Übermittler ein spezifisches Geschlecht haben? (...)
- Wann sind Boten Diener und wann werden Diener zu Boten? Wie beeinflusst der ungleiche Status und Rang von Sendern, “Go-betweens” und Empfängern den Kommunikationsprozess? Wodurch erweckt ein Diener das Vertrauen, das für die Rolle eines “Go-betweens” in vertraulichen Angelegenheiten nötig ist? Was geschieht, wenn das Vertrauen gebrochen wird?

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