Die Innsbrucker Nachrichten, 21.1874, Nr.130, 11.6.1874, S.1545 bemängeln:
(Die Straßentafeln.) Die Anheftung der neuen Straßen- und Haus-Nummern-Tafeln, nahezu Tausend an der Zahl ist gestern 1 Uhr Nachmittags beendet worden. So hübsch die Tafeln sind, so sehr trägt an manchen Orten das Anheften derselben die Spur allzuflüchtiger Eile. Der Fabrikant hatte nämlich zum ausbedungenen Betrage auch die Befestigung der Tafeln zu übernehmen, und so kam es, daß bei manchem Hause und bei dem einen oder andern Straßeneck, mit der Eile, welche bei dem Geschäfte entwickelt wurde, die zweckmäßige Placirung der Täfelchen an den Häusern, und die senkrechte Linie an den Straßenecken außer Acht gelassen wurde. In der Mariahilferstraße befindet sich ein schmales Haus mit zwei Nummern, die eine derselben bezieht sich auf das Haus selbst, die andere auf das rückwärts desselben stehende, mit einer Kataster-Nummer versehenen Gebäude. Bei dieser Art von Nummerirung ist es allerdings schwer zu errathen, welches die Zahl des an der Straße stehenden und die des hinter demselben befindlichen Hauses ist. Der Fabrikant ist mit seinen Hilfsarbeitern bereits gestern mit dem Abendzuge wieder abgereist.
Breaking News aus den Innsbrucker Nachrichten, 21.1874, Nr.128, 9.6.1874, S.1522:
"(Die neue Straßenbenennung) und Häusernummerirung wird nunmehr praktisch durchgeführt. Gestern wurde mit der Anheftung der Straßentafeln und Hausnummern außerhalb der Innbrücke begonnen und bis zur Herzog Friedrichstraße auch durchgeführt. Da man im Stande ist, wenn nicht besondere Schwierigkeiten dazwischentreten, an einem Tage bei 600 derartige Tafeln anzubringen, so dürfte diese Arbeit bereits im Laufe des morgigen Tages für die ganze Stadt zum Abschlusse gelangen. Auch Diejenigen, welche sich etwa mit der neuen Benennung unserer Straßen nicht befreunden können, werden doch ohneweiters zugeben müssen, daß die schmucken neuen Orientirungstafeln und Hausnummern der Stadt jedenfalls zur großen Zierde gereichen. Die Nummerirung der Häuser wird bekanntlich nach dem Grundsatze vorgenommen, daß die geraden Zahlen auf die rechte, die ungeraden auf die linke Straßenseite zu stehen kommen. Bei der Bestimmung der Begriffe rechts und links sind gewisse Zentralpunkte, für den älteren Theil der Stadt die Innbrücke als maßgebend angenommen worden. Die Nummerirung der Plätze geschieht aber in der Runde herum mit fortlaufenden Zahlen.
Fortsetzung folgt!

Graz, Griesgasse 23
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Fotos - Do, 3. Mai. 2012, 08:11
[S]chon gar nicht sprechen hier »die da unten« oder gar das »Antiestablishment«. (...) Eher meldet sich das next Oben zu Wort, das mutmaßliche Establishment von Morgen. Es ist die aufziehende neue (Klein)Unternehmerelite, die sich hier erstmals unter einem allgemeinverständlichen Logo versammelt. - Lesenswerter Beitrag von Katja Kullmann in
Analyse & Kritik über die Piratenpartei.
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Politik - Mi, 2. Mai. 2012, 09:16
In seinem Podcast
Peter Purgathofer spricht mit... interviewt der Informatikprofessor der TU Wien den Monochromisten Johannes Grenzfurtner.
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Communication - Di, 1. Mai. 2012, 11:40
Spiegel einestages erinnert an den Mathematiker Emil Julius Gumbel, der in den Anfangsjahren der Weimarer Republik die rechtsextremen politischen Morde statistisch ersuchte; kein Wunder, dass er nach seiner Emigration nach 1945 in der BRD nicht willkommen war und in den USA blieb.
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Politik - Mo, 30. Apr. 2012, 20:31
Georg Seeßlen und Markus Metz haben für
Bayern2-Zündfunk eine Sendung zur Kultur der Liste zusammengestellt, Download
hier.
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Communication - So, 29. Apr. 2012, 09:47
Stößt auf das Wohlgefallen von Erwin Riess im heutigen
Presse-Spectrum: Michal Hvoreckýs Donau-Kreuzfahrts-Satire:
Hvorecký, Michal: Tod auf der Donau. Stuttgart: Tropen, 2012.
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Belletristik - Sa, 28. Apr. 2012, 10:38

Frohlocket: Die
taz bespricht heute Xenophonie, das neue Album der Fehlfarben; Release-Datum ist der 18. Mai 2012, das Label
Tapete Records. Reinhören kann man auf der
Fehlfarben-Homepage, Trailer gibt's auf
You Tube.
[via
Perlentaucher]
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Musik - Fr, 27. Apr. 2012, 10:56
Kommenden Samstag stellen Dietmar Dath und Barbara Kirchner in der Wiener
Garage X ihr Monumentalwerk
Implex vor, ein Interview dazu veröffentlichte gestern der
Falter.
Zwischendurch verfasst Dietmar Dath ja feine Filmkritiken, wie zB heute in der
FAZ über die Bombast-Comicverfilmung Marvel’s The Avengers.
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Film - Do, 26. Apr. 2012, 10:06
Heute stellt Erwin Riess in der Wiener
Alten Schmiede um 19 Uhr seinen Roman
Herr Groll im Schatten der Karawanken vor und nächste Woche gilt es, im
Literaturhaus 20 Jahre Herr Groll zu feiern:
20 Jahre Herr Groll – Lesung & Gespräch mit Erwin Riess
Do, 03.05.2012, 19.00 Uhr
Von der Weltbehauptung zur Radikalisierung – Die Geschichte einer literarischen Figur in 12 Kapiteln
Wer im Rollstuhl sitzt, schaut der Wirklichkeit unter den Rock.
Vor 20 Jahren tauchte er das erste Mal auf: der rollstuhlfahrende Lebensberater, Welterklärer, Binnenschifffahrtsaficionado und Gelegenheitsdetektiv aus Floridsdorf namens: Groll. Geschaffen vom österreichischen Autor Erwin Riess waren Groll und dessen Begleiter „Der Dozent“ seit 1992 Protagonisten von zwei Erzählbänden, vier Romanen, einem Theaterstück und rund 750 „Groll-Geschichten“ in Zeitschriften und Zeitungen wie konkret, Augustin, Die Presse, Der Standard, Falter, Volksstimme, wespennest, Literatur & Kritik und diversen Behindertenzeitschriften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anlässlich des jüngst erschienenen vierten Romans – Herr Groll im Schatten der Karawanken (Otto Müller, 2012) – begibt Erwin Riess sich anhand ausgewählter Groll-Texte aus zwei Jahrzehnten auf eine kurzweilige Spurensuche und zeichnet die Entwicklung des literarischen Pärchens in 12 Kapiteln nach.
Erwin Riess, geb. 1957, studierte Politik- und Theaterwissenschaft, Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller, Aktivist der Behindertenbewegung. Zwölf Theaterstücke, zuletzt Der Don Giovanni-Komplex (2006), Hörspiele, Drehbücher, Prosa.
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Belletristik - Do, 26. Apr. 2012, 09:59